Tibetische Moxibustion und Horme (Öltherapie)

Die Tibetische Moxibustion zählt zu den wichtigsten äußeren Therapien in der Tibetischen Medizin. Sie wird schon seit 3000 Jahren praktiziert.

Dabei wird Beifuß-Kraut mit eigens hergestellten Moxa-Kegeln oder mittels Moxa-Zigarren mit etwas Abstand zur Haut verbrannt.

Durch die intensive Wärme an bestimmten Energie- und Organpunkten werden Energieblockaden aufgelöst und der Energiefluß in den Energiebahnen verbessert, sowie der Lymphfluß und die Durchblutung angeregt. Die Punkte stehen in Verbindung mit bestimmten Energien, Organen und unsere Psyche.

Die Mongolische Moxibustion (Horme) ist eine Ölbehandlung, wobei kleine Päckchen mit Muskatnuß und Kreuzkümmel im Öl erhitzt und dann auf die zu behandelnden Energiepunkte gelegt werden. Sie hat ähnliche Wirkungen wie die Moxibustion und wirkt sehr gut bei psychosomatischen Beschwerden.

Anwendungsbereiche der Moxibustion und Horme-Behandlung sind:

  • Blockaden im HWS-Bereich, Schulter-Nacken-Syndrom, Ischialgien,
  • Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Krämpfe, nach Schock
  • Herzrasen, Depression, Angst, Erschöpfung, Nervosität, Schwindel, Schlafprobleme
  • Magen-Darm-Erkrankungen, Morbus Chron, Prostataleiden, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrbeschwerden, Inkontinenz
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